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Steinkauzbrutsaison im Kreis Düren 2017

 

Steinkauzbrutsaison im Kreis Düren 2017

Ein Bericht über das Steinkauzprojekt der EGE (Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen) von Doris Siehoff

Entgegen des ersten Eindrucks und einiger Probleme verlief das Kauzjahr 2017 doch noch zufriedenstellend.

Das Frühjahr war nicht erfreulich. Ein Kälteeinbruch Ende April mit frostigen Nächten und kalten Tagen führte nicht nur zu einem Ausfall der Obst- und Nussernte in weiten Teilen Deutschlands sondern auch zur Unterbrechung der Balz und zu Brutaufgaben bei den Steinkäuzen im Kreis Düren. Auch war die Mäusepopulation immer noch auf niedrigem Stand. In den Kauzkästen lag in den allerseltensten Fällen höchstens eine einzige tote Maus als Vorrat. Wegen der anschließenden Trockenheit im Mai und Juni konnten die Käuze auch nicht von Regenwürmern leben. Dennoch wurden verhältnismäßig viele Junge im Kreis Düren erbrütet und aufgezogen. Die Käuze ernährten sich offensichtlich vorwiegend von Insekten, seltener auch von Vögeln. Aufgrund der Trockenheit waren die Brutmulden und die jungen Käuze überwiegend sauber und trocken, so dass nach unserem Eindruck relativ wenige junge Steinkäuze erkrankten.

In 87 Bruten mit 268 Jungen betrug die Zahl der Jungen (JUV) pro Brut im Durchschnitt 3,0 (Vorjahr: 77 Bruten und 226 beringte JUV, Durchschnitt 2,9 JUV/Brut). Von den 268 Jungen, die wir in den kontrollierten Nisthilfen antrafen, wurden 264 beringt, vier Junge blieben unberingt, da sie zu klein oder unerreichbar waren.

In 22 Fällen kam es zur Brutaufgabe bzw. Brutverlusten, entweder waren zwar Eier gelegt, aber gar keine Jungen geschlüpft oder in wenigen (4) Fällen lagen nur tote Nestlinge im Nistkasten. In sechs Fällen waren alle Jungen bereits ausgeflogen, als wir die Nisthilfen kontrollierten.

In vier Naturbruten wurden Junge beobachtet, in vier weiteren Revieren bestand Brutverdacht. In seit Jahren besetzten Revieren war aufgrund des Verhaltens der Altkäuze von einer erfolgreichen Brut in alten Apfelbäumen oder einer Pappel auszugehen. Insgesamt wurden uns in diesem Jahr im Kreis Düren 123 Bruten bekannt.

Außerdem stellten wir in 65 Revieren durch Verhören oder Sichtbeobachtungen Käuze oder deren Spuren, z.B. Gewölle, fest. Insgesamt fanden wir 188 besetzte Reviere. Die tatsächliche Zahl dürfte noch etwas höher liegen. Bemerkenswert dicht besiedelt ist der Bereich Thuir-Muldenau-Ginnick-Wollersheim-Vlatten-Berg. Kauzdorf Nr. 1 war wie im Vorjahr Nideggen-Berg mit 21 Jungen in 6 erfolgreichen Bruten (im Vorjahr 17 Junge in 6 erfolgreichen Bruten). Darunter war eine Naturbrut mit drei Jungen.

Die ersten Jungen wurden am 23.05. und die letzten am 27.07.2017 beringt (Vorjahr: 30.05.2016 bzw. am 12.07.2016).

25 Altvögel wurden beringt, darunter nur 2 Männchen.

Bei 97 Wiederfängen konnten die Ringe abgelesen werden. Der älteste Kauz war bereits 10 Jahre alt. Er wurde am 22.06.2007 in Zülpich-Geich als Nestling von Peter Müller beringt und brütet zumindest seit 2013 in Huchem-Stammeln, möglicherweise auch schon in den Jahren davor. Von 2013-2017 hat er dort 20 Junge groß gezogen. Die Entfernung zwischen Beringungsort und Wiederfundort betrug 21 km. Auch in Vlatten brütet seit 2012 erfolgreich dasselbe Weibchen in der Nähe der Burg und hat von 2012 bis 2017 dort 20 Junge großgezogen.

Leider kommt es immer noch vor, dass nach einem Besitzerwechsel Steinkauznisthilfen oder Brutbäume entfernt werden, obwohl dies nur mit besonderer Genehmigung erlaubt ist. Auch gibt es immer noch Bestrebungen gerade in dorfnahen Steinkauzrevieren Bauten oder Baugebiete zu errichten. Andererseits gibt es aber auch immer wieder Naturfreunde, die auf ihrem Grundstück die kleinen Eulen ansiedeln möchten. Dazu braucht es einen Nistplatz in einem alten Baum oder einer Nisthilfe, aber auch ausreichend kurzgrasiges Grünland als Nahrungsgebiet. Optimal ist eine Beweidung des Grünlandes mit Schafen oder Rindern.

Ein neues Problem stellt die Ausbreitung der Misteln dar, die bei übermäßigem Befall die Bäume so schwächen, dass sie absterben. Betroffen sind vor allem Apfelbäume. Hier hilft nur die rechtzeitige Entfernung der Halbschmarotzer.

Neben der Kontrolle und Montage von Nisthilfen, die der Kreis Düren sponsert, sowie der Bestandserfassung und Beringung der kleinen Eulen ist die EGE (Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen) auch in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. So wurde z.B. in verschiedenen Städten und Gemeinden die Ausstellung „Den Steinkauz im Dorf lassen" gezeigt, so beteiligten wir uns am Projekt der Hauptschule Nideggen „Bau von Steinkauzkästen" und führten mit Biologiestudenten aus Köln eine Exkursion in den Lebensraum des Steinkauzes durch.

Allen, die das Steinkauzprojekt der EGE im Kreis Düren mit Rat und Tat unterstützt haben, sei recht herzlich gedankt.

Saatkrähen im Kreis Düren 2017

 

Saatkrähenkolonien im Kreis Düren 2017

Leider wurde wie in den Vorjahren im Kreis Düren wieder eine Saatkrähenkolonie im Kreis Düren mutwillig zerstört. In Aldenhoven wurden am Radweg R20 (entlang der ehemaligen Bahntrasse, östlich der Markfeststraße) von der Gemeindeverwaltung beauftragt und vom Bauhof ausgeführt mehr als ein Dutzend Bäume mit Saatkrähennestern unerlaubt ohne Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gekappt oder gefällt. Ende März waren nur noch sechs Nester von 38 vorhanden. Nach einer dementsprechenden Meldung wies die UNB die Gemeinde auf die rechtliche Situation hin. Weitere Konsequenzen blieben aus.

Lediglich die Saatkrähen reagierten. Nur wenig mehr als 2 km entfernt gründeten sie im Frühjahr 2017 in Aldenhoven-Engelsdorf eine neue Kolonie mit 30 Nestern.

Die Saatkrähen von Müntz, deren Kolonie auf dem Sportplatz in 2014 durch Sturm vernichtet wurde, vergrößerten ihre Ersatzkolonie auf dem Friedhof in Müntz.

Seltsam sind die Beobachtungen in einer neuen Kolonie auf dem Lendersdorfer Friedhof. Dort wurden am 26.03.2017 mehr als 20 Nester gezählt, am 5. Mai konnten dort nur noch 12 Nester festgestellt werden.

Insgesamt hat die Zahl der Nester im Kreis Düren dennoch trotz der wiederholten Zerstörungen zugenommen. Im Jahr 2017 wurden in den Ortschaften Aldenhoven, Echtz, Engelsdorf, Gevelsdorf, Hottorf und Mersch sowie in den Städten Düren und Linnich 13 besetzte Saatkrähenkolonien festgestellt. Die größte Kolonie befand sich in Echtz, die kleinste in Mersch.

Wer in diesem Jahr besetzte Saatkrähenkolonien beobachtet, möge diese melden bei

Doris Siehoff – Grüner Weg 5 b – 52393 Hürtgenwald – dorissie@gmx.de

Doris Siehoff

Großdemo "KLIMA SCHÜTZEN - KOHLE STOPPEN!"

Am Samstag, 05.11.17 machten sich 15 Personen, der BUND - Kreisgruppe Düren und interessierte Umweltbewegte, die dem Aufruf in Presse und Internet folgten, in völlig überfüllten Zügen auf den Weg nach Bonn, zur Großdemonstration "Klima Schützen,  Kohle stoppen". 

Laut Veranstalter, nahmen 25000 Menschen aus aller Welt an der eindrucksvollen Demonstration teil.

Die einhellige Meinung der Redner auf den beiden Bühnen, auf dem Münsterplatz wie auch auf der Abschlusskundgebung an der Genscherallee, und nicht zuletzt der Teilnehmer der Demonstration war, endlich ernst zumachen mit dem Kohleausstieg und weiteren Klimaschutzmaßnahmen. 

Den Menschen auf den Fidschiinseln steht das Wasser aufgrund des Klimawandels jetzt schon bis zum Hals! 

Andreas Binanzer

Jahreshauptversammlung 2017

Neuer (alter) Vorstand für 3 Jahre gewählt

BUND-Kreisgruppe Düren setzt auf Kontinuität Düren, 02.05.2017

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Kreis Düren hat auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung am Do, 27. April 2017 im Komm mit der Neuwahl des Vorstandes die Weichen für die nächsten 3 Jahre gestellt. Dabei setzten die Mitglieder auf Kontinuität und schenkten dem alten Vorstand erneut das Vertrauen. Vorsitzender ist weiterhin Walter Jordans, der nunmehr zum 6. Mal infolge wiedergewählt wurde und jetzt die Kreisgruppe seit 18 Jahren organisiert. Ein Stellvertreter konnte nicht gefunden werden, Schriftführer ist erneut Andreas Binanzer, Düren und Kassierer Lothar Kurth aus Langerwehe. Darüber hinaus kann die Gruppe auf die Mitarbeit von 8 Beisitzern zählen, die allesamt wichtige Funktionen für die Kreisgruppe übernehmen. So vertreten Doris Siehoff und Hermann Linder den BUND im Naturschutzbeirat des Kreises Düren. Alfred Schulte und D. Siehoff schreiben eine Vielzahl von Stellungnahmen zu naturschutzrelevanten Planungen im Kreis Düren. Gottfried Wirth, Reinhard Schultz-Hock, Rainer Wiertz u.a. kümmern sich um Streuobstwiesen und bieten Schnittkurse an. Rolf Neumann leitet den Arbeitskreis Wildkatze, bietet Vorträge und eine eigens dafür entwickelte Ausstellung in Schulen und KiTas an. Zudem betreut er die Homepage der Kreisgruppe. Wichtig ist uns der Kontakt zum Jülicher Land, der BI-Kastanien-Allee, den vielen Streuobstaktivitäten und zur FH-Jülich, der von Emily Willkomm-Laufs aufrecht erhalten wird. Besonderer Dank galt den vielen Aktiven bei mehr als 10 BUND-Terminen des Dürener-Saft-Mobil. Die gute Kooperation mit der Dürener  Gesellschaft für Arbeitsförderung ist ein erfolgreiches Modell, an das sich viele Streuobstaktivitäten knüpfen. Dadurch werden alte  Obstbaum-bestände gesichert und mit Baumpatenschaften werden viele Menschen im Kreis Düren eingebunden, so Walter Jordans. 

Nach dem Bericht des Vorstandes zu den vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr und den Wahlen, wurde die Diskussion über die Projekte des Jahres 2017 auf die folgenden Monatssitzungen verschoben, da schon viele weitere Besucher zum nachfolgenden Vortrag von Michael Zobel gekommen waren, der uns mit eindrucksvollen Bildern und Geschichten zum Hambacher Wald fesselte. In der Diskussion wurde sowohl die Friedensinitiative Hambacher Wald – ein Zusammenschluss der ev. und kath. Kirchengemeinden der Region, der Initiative “Bürger für Buir“ und den Umweltverbänden – erörtert als auch die RWE-Haupt-versammlung, bei der Michael Zobel ebenfalls zum Hambacher Wald gesprochen hatte. 

Walter Jordans

Vortrag Michael Zobel

Alt-Handy-Sammlung der Kreisgruppe Düren

Schreiben BUND und NABU an MKULNV

Durch die Gemeinschaft der interessierten Bürger aus Hürtgenwald erhielten wir Kenntnis davon, dass die Bezirksregierung Düsseldorf eine zeitlich befristete Außenstart- und Landeerlaubnis gemäß § 25 LuftVG auf dem Segelfluggelände Bergstein in der Gemeinde Hürtgenwald, Kreis Düren, zum Probebetrieb von motorgetriebenen Luftfahrzeugen im Hinblick auf ein angestrebtes Genehmigungsverfahren erteilt hat. Nach den uns vorliegenden Informationen geschah dies ohne Berücksichtigung des Artenschutzes, ohne artenschutzrechtliche Prüfung, ohne FFH-Verträglichkeitsprüfung, ohne Beteiligung der Naturschutzbehörden, der Naturschutzverbände und der Öffentlichkeit. Eine öffentliche Bekanntmachung erfolgte nicht. Ein solches Vorgehen halten wir für nicht vereinbar mit nationalem und europäischem Naturschutzrecht.

 

 


Gemeinsames Schreiben BUND und NABU

Schutz der Streuobstbestände § 42 Abs.1 Nr.5 LNatSchG

Die Naturschutzverbände im Kreis Düren erwarteten von der Novellierung des Landschaftsgesetzes NRW auch die uneingeschränkte Unterschutzstellung der Streuobstbestände.
Mit Bedauern wurde festgestellt, dass im 2. Entwurf des neuen Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG) im § 42 der Schutz der Streuobstbestände gegenüber dem 1.Entwurf stark eingeengt wurde.
Die Landtagsabgeordnete des Kreises Düren Frau Liesel Koschorreck wurde mit Schreiben vom 04.05.16 gebeten, sich dafür einzusetzen, dass Streuobstbestände im § 42 des neuen LNatSchG uneingeschränkt unter gesetzlichen Schutz gestellt werden.


Zusammenarbeit der Vereine in Vossenack im Bereich Obstwiesen

©Wiertz
©Wiertz

Der Anfang zu einer Obstbaumallee in Simonskall ist gemacht.

von Rainer Wiertz 

Im Herbst 2012 kam die mobile Obstpresse (Saftmobil) des BUND zum dritten Mal in Vossenack zum Einsatz. Wieder war die Saftpresse einen Tag lang ausgelastet; es wurden 2500 Liter Saft aus etwa 4000 kg Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) gepresst.

Zum zweiten Mal haben die Vossenacker Landfrauen in der Aula der Grundschule gegen Spenden Kuchen und Kaffee angeboten, so dass es nicht nur eine Obstpressaktion gab, sondern auch eine Demonstration von kulinarischen Produkten aus heimischer Erzeugung. Bei Kaffee und Kuchen ließ sich dann auch gut diskutieren, welche Apfelsorten man hat, warum die Erträge dieses Jahr regional so unterschiedlich waren und natürlich auch andere Themen.

Im Vorfeld hatte der Verkehrsverein Vossenack Simonskall (VVS) die Möglichkeit erwägt, in Simonskall eine Obstallee entlang des Weges bis zum Waldrand Richtung Mestrenger Mühle anzulegen. Der BUND hat sich auf die Fahne geschrieben, die Erträge des Saftmobils für den Naturschutz und speziell für den Obstwiesenschutz einzusetzen. In Kombination mit den Spenden der Landfrauen passte dies gut zusammen und nach dem Motto, „es gibt nichts gutes außer man tut es“ wurde direkt Hand angelegt.

Von den Einnahmen (150,00 €) aus dem Kaffee- und Kuchenangebot der Landfrauen wurden 5 Hochstamm Apfelbäume erstanden (1 rote Sternrentte, 1 roter Boskop, 1 österr. Wegenerapfel, 1 rheinischer Winterrambur 1 roter Eiserapfel). Der Verkehrsverein finanzierte die Stützpfähle und der BUND das Material zum Schutz der Bäume. Mitglieder des BUND und des Verkehrsvereins leisteten gemeinsam den Arbeitseinsatz.

Es ist geplant, in diesem Jahr mit der Aktion fortzufahren und die Lücke bis zum Hotel Kallbach zu schließen.

Parallel zu den Obstpressaktionen gab es in  Kleinhau und Vossenack die Möglichkeit, über eine Sammelbestellung alte Obstbaumsorten zu bestellen. Es wurden insgesamt 33 Bäume bestellt und in der Region gepflanzt. Dies wird auch in diesem Jahr wieder möglich sein. Neben den ehrenamtlichen Helfern des BUND stehen bei den Obstpressaktionen auch die neu ausgebildeten Obstbaumwarte des Streuobstwiesennetzwerkes für Informationen zu Sortenfragen und Pflegemaßnahmen zur Verfügung.

Apfelsaftpressen in Vossenack am 30.10.2010 „Ein Super Start“

von Rainer Wiertz

 

Die neue Saftpresse, die der BUND gemeinsam mit der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung betreibt, war am Samstag, den 30.10. in der Grundschule Vossenack voll ausgelastet. Freundlicherweise hatte der Ortsvorsteher Herr Hallmanns sich dafür eingesetzt, dass die Pressaktion hier stattfinden konnte.Insgesamt kamen 25 Familien aus dem Dreieck  Düren, Dreiborn und  Rott .Die gesamte Menge an gepresstem Apfelsaft betrug  fast 2000 Liter. Das entspricht einer Obstmenge von etwa  3 Tonnen. Väter und Mütter aus Vossenack kamen, um ihren Kindern zu zeigen, wie aus frischen Äpfeln Apfelsaft entsteht. Allgemein wurde der Wunsch geäußert, diese Aktion im kommenden Jahr zu wiederholen.

Es zeigte sich, dass die Region einmal einen aktiven Streuobstanbau aufwies und viele ältere Besucher Erinnerungen an die intensive Nutzung dieser Bäume hatten. Mit dem sich wieder steigernden Bewusstsein für Qualitätsprodukte aus der Region in Verbindung mit aktivem Naturschutz lässt sich derzeit ein steigendes Interesse an der Pflege und auch an der Neueinrichtung von Streuobstwiesen erkennen. Auch die Tatsache, dass es nach langen Jahren wieder Obstbaumwarte in der Region gibt, ist ein Indiz für diese Tendenz.

Viele Apfellieferanten und interessierte Besucher ließen sich in eine Liste eintragen, um im kommenden Jahr persönlich per Email über die Termine der Obstpresse informiert zu werden. Viele Besucher bedankten sich ausdrücklich für die gelungene Aktion, denn „Saft aus eigenen Äpfeln schmeckt doch besser als gekaufter Saft, da weiß man, was man hat.“ Wer nicht da war und auch informiert werden möchte, kann sich unter der Mailadresse ztreiw@web.de anmelden.

Die Anlage sowie die Mitarbeiter und Helfer waren an diesem Tag bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet. „Mehr hätten nicht kommen dürfen“, sagten die erschöpften Aktivisten am Abend, nachdem der Schulhof wieder sauber und aufgeräumt war.

 

Dann ging es nach Hause und ein warmer Punsch aus frischem Apfelsaft mit Zimt, Muskat, Nelke, Anis, Koriander, Lindenblüten und einem Schuss Rum dienten als Vorbeugung gegen eine Erkältung.

 

Hier ein paar Bilder zum Vossenacker Presstermin am 30.Oktober 2010

©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff

Schaupressen mit dem Saft-Mobil der Biostation Aachener Land

Samstag 24.Oktober 2009 – 10:00-13:00 Uhr

in Langerwehe – Hauptstraße – Töpferbrunnen

 

Wir haben etwa 500 kg Äpfel von Obstwiesen der Region verarbeitet. Zuerst wurden die Äpfel gewaschen und Faulstellen abgeschnitten.Danach wurden sie im Schredder zerkleinert und in der Packpresse geschichtet. Der gepresste Saft wurde pasteurisiert und anschließend in 5-Liter-Kunststoff-Schläuche mit Zapfhahn heiß abgefüllt. Diese kamen in einen (wieder verwendbaren) Karton.

Dieser Saft ist etwas ganz Besonderes!

Er besteht zu 100 % aus dem Saft vollreifer, regionaler,ungespritzter Äpfel. Es handelt sich um naturtrüben Direktsaft, nicht um einen aus Konzentrat rückverdünnten Saft. Die Herstellung erfolgt ohne jegliche Zusätze, d.h. kein Zucker, kein Konservierungsmittel. Trotzdem ist der Saft im angebrochenen Karton ca. 3 Monate haltbar, verschlossen bis zu 2 Jahren.

Bilder vom Apfel-Schaupressen (Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken !)

Äpfel waschen..
..zerkleinern
..pressen
..erhitzen
..abfüllen
..verpacken!

SYMPOSIUM und die Arbeitskreise

Resolution 177kb

Massentierhaltung

Hier berichten wir über die verabschiedete Resolution und den daraus entstandenen Arbeitskreisen.

 

 

AKTUELLE INFORMATIONEN UND BILDER siehe

Kreisinitiative Symposium Düren 2009


Vortrag und Studie Zukunftsfähiges Deutschland

Studie

Donnerstag, 19.März 2009 – 19:30 Uhr

im Großen Saal der Evangelischen Gemeinde zu Düren

 

Referent Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, der die Themen Partizipation und Nachhaltigkeit, Institutioneller Wandel für eine Politik der Nachhaltigkeit, Nachhaltige Stadtentwicklung, Nachhaltige Wohlfahrt, Energieeffizienz in Armutshaushalten, Umwelt und Gesundheit besetzt, ist auf die Bedeutung der Regionen für eine nachhaltige Entwicklung eingegangen. Er hat Beispiele aufgezeigt die belegen, dass jede regional hergestellte KWh (Kilowattstunde) sowohl den Menschen in der jeweiligen Region dient als auch dem Klimaschutz.

Die anschließende Diskussion sollte unser Bemühen unterstützen möglichst viele kommunale Akteure für eine aktive regionale Energiepolitik zu „100% Erneuerbarer Energien“ zu gewinnen.

 

Der BUND Düren selbst bietet 2009 allein 15 Veranstaltungen zu Beispielen für eine regionale Energiewende. Von der Beratung zu Sonnenstromanlagen über Besichtigungen zu Wind-, Hackschnitzel- und Biogas-Anlagen über die Sanierung von Wohngebäuden bis hin zum Heizen mit Sonne und Holz wird fast das gesamte Spektrum der erneuerbaren Energien abgedeckt.

Zusätzlich zeigt der BUND Düren am Beispiel der Gemeinde Hürtgenwald, dass „100% Erneuerbare Energien“ machbar ist, wenn die Weichen richtig gestellt werden.




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