Hier finden Sie unsere Aktionsberichte

Großdemo am 04.11.2017 in Bonn

Die Kreisgruppe Düren nimmt an dieser Großdemonstration in Bonn teil.

Abfahrt ist am 04.11.2017 um 10:17Uhr mit der Deutschen Bahn ab Bahnhof Düren.
Treffpunkt der Interessierten ist um 09:45 Uhr am Fahrkartenautomat am Eingang Lagerstraße.
Je nach Teilnehmerzahl können dann Gruppentickets gekauft werden.

Foto: Jörg Farys

4. November: Großdemo "Klima schützen – Kohle stoppen!"

Bündnis ruft zur Großdemo auf
Der BUND 
demonstriert am 4. November.
Auf der Weltklimakonferenz in Bonn wird die Umsetzung des Pariser

Abkommens verhandelt, während das rheinische Kohlerevier nur einen
Steinwurf entfernt liegt. Wir fordern von der neuen Bundesregierung

ein Nein zur Kohle!
Veranstalten Sie selbst Aktionen und gewinnen Sie Mitstreiter*innen für

die Demo!
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Jahreshauptversammlung 2017

Neuer (alter) Vorstand für 3 Jahre gewählt

BUND-Kreisgruppe Düren setzt auf Kontinuität Düren, 02.05.2017

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Kreis Düren hat auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung am Do, 27. April 2017 im Komm mit der Neuwahl des Vorstandes die Weichen für die nächsten 3 Jahre gestellt. Dabei setzten die Mitglieder auf Kontinuität und schenkten dem alten Vorstand erneut das Vertrauen. Vorsitzender ist weiterhin Walter Jordans, der nunmehr zum 6. Mal infolge wiedergewählt wurde und jetzt die Kreisgruppe seit 18 Jahren organisiert. Ein Stellvertreter konnte nicht gefunden werden, Schriftführer ist erneut Andreas Binanzer, Düren und Kassierer Lothar Kurth aus Langerwehe. Darüber hinaus kann die Gruppe auf die Mitarbeit von 8 Beisitzern zählen, die allesamt wichtige Funktionen für die Kreisgruppe übernehmen. So vertreten Doris Siehoff und Hermann Linder den BUND im Naturschutzbeirat des Kreises Düren. Alfred Schulte und D. Siehoff schreiben eine Vielzahl von Stellungnahmen zu naturschutzrelevanten Planungen im Kreis Düren. Gottfried Wirth, Reinhard Schultz-Hock, Rainer Wiertz u.a. kümmern sich um Streuobstwiesen und bieten Schnittkurse an. Rolf Neumann leitet den Arbeitskreis Wildkatze, bietet Vorträge und eine eigens dafür entwickelte Ausstellung in Schulen und KiTas an. Zudem betreut er die Homepage der Kreisgruppe. Wichtig ist uns der Kontakt zum Jülicher Land, der BI-Kastanien-Allee, den vielen Streuobstaktivitäten und zur FH-Jülich, der von Emily Willkomm-Laufs aufrecht erhalten wird. Besonderer Dank galt den vielen Aktiven bei mehr als 10 BUND-Terminen des Dürener-Saft-Mobil. Die gute Kooperation mit der Dürener  Gesellschaft für Arbeitsförderung ist ein erfolgreiches Modell, an das sich viele Streuobstaktivitäten knüpfen. Dadurch werden alte  Obstbaum-bestände gesichert und mit Baumpatenschaften werden viele Menschen im Kreis Düren eingebunden, so Walter Jordans. 

Nach dem Bericht des Vorstandes zu den vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr und den Wahlen, wurde die Diskussion über die Projekte des Jahres 2017 auf die folgenden Monatssitzungen verschoben, da schon viele weitere Besucher zum nachfolgenden Vortrag von Michael Zobel gekommen waren, der uns mit eindrucksvollen Bildern und Geschichten zum Hambacher Wald fesselte. In der Diskussion wurde sowohl die Friedensinitiative Hambacher Wald – ein Zusammenschluss der ev. und kath. Kirchengemeinden der Region, der Initiative “Bürger für Buir“ und den Umweltverbänden – erörtert als auch die RWE-Haupt-versammlung, bei der Michael Zobel ebenfalls zum Hambacher Wald gesprochen hatte. 

Walter Jordans

Vortrag Michael Zobel

Alt-Handy-Sammlung der Kreisgruppe Düren

Schreiben BUND und NABU an MKULNV

Durch die Gemeinschaft der interessierten Bürger aus Hürtgenwald erhielten wir Kenntnis davon, dass die Bezirksregierung Düsseldorf eine zeitlich befristete Außenstart- und Landeerlaubnis gemäß § 25 LuftVG auf dem Segelfluggelände Bergstein in der Gemeinde Hürtgenwald, Kreis Düren, zum Probebetrieb von motorgetriebenen Luftfahrzeugen im Hinblick auf ein angestrebtes Genehmigungsverfahren erteilt hat. Nach den uns vorliegenden Informationen geschah dies ohne Berücksichtigung des Artenschutzes, ohne artenschutzrechtliche Prüfung, ohne FFH-Verträglichkeitsprüfung, ohne Beteiligung der Naturschutzbehörden, der Naturschutzverbände und der Öffentlichkeit. Eine öffentliche Bekanntmachung erfolgte nicht. Ein solches Vorgehen halten wir für nicht vereinbar mit nationalem und europäischem Naturschutzrecht.

 

 


Gemeinsames Schreiben BUND und NABU

Schutz der Streuobstbestände § 42 Abs.1 Nr.5 LNatSchG

Die Naturschutzverbände im Kreis Düren erwarteten von der Novellierung des Landschaftsgesetzes NRW auch die uneingeschränkte Unterschutzstellung der Streuobstbestände.
Mit Bedauern wurde festgestellt, dass im 2. Entwurf des neuen Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG) im § 42 der Schutz der Streuobstbestände gegenüber dem 1.Entwurf stark eingeengt wurde.
Die Landtagsabgeordnete des Kreises Düren Frau Liesel Koschorreck wurde mit Schreiben vom 04.05.16 gebeten, sich dafür einzusetzen, dass Streuobstbestände im § 42 des neuen LNatSchG uneingeschränkt unter gesetzlichen Schutz gestellt werden.


Zusammenarbeit der Vereine in Vossenack im Bereich Obstwiesen

©Wiertz
©Wiertz

Der Anfang zu einer Obstbaumallee in Simonskall ist gemacht.

von Rainer Wiertz 

Im Herbst 2012 kam die mobile Obstpresse (Saftmobil) des BUND zum dritten Mal in Vossenack zum Einsatz. Wieder war die Saftpresse einen Tag lang ausgelastet; es wurden 2500 Liter Saft aus etwa 4000 kg Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) gepresst.

Zum zweiten Mal haben die Vossenacker Landfrauen in der Aula der Grundschule gegen Spenden Kuchen und Kaffee angeboten, so dass es nicht nur eine Obstpressaktion gab, sondern auch eine Demonstration von kulinarischen Produkten aus heimischer Erzeugung. Bei Kaffee und Kuchen ließ sich dann auch gut diskutieren, welche Apfelsorten man hat, warum die Erträge dieses Jahr regional so unterschiedlich waren und natürlich auch andere Themen.

Im Vorfeld hatte der Verkehrsverein Vossenack Simonskall (VVS) die Möglichkeit erwägt, in Simonskall eine Obstallee entlang des Weges bis zum Waldrand Richtung Mestrenger Mühle anzulegen. Der BUND hat sich auf die Fahne geschrieben, die Erträge des Saftmobils für den Naturschutz und speziell für den Obstwiesenschutz einzusetzen. In Kombination mit den Spenden der Landfrauen passte dies gut zusammen und nach dem Motto, „es gibt nichts gutes außer man tut es“ wurde direkt Hand angelegt.

Von den Einnahmen (150,00 €) aus dem Kaffee- und Kuchenangebot der Landfrauen wurden 5 Hochstamm Apfelbäume erstanden (1 rote Sternrentte, 1 roter Boskop, 1 österr. Wegenerapfel, 1 rheinischer Winterrambur 1 roter Eiserapfel). Der Verkehrsverein finanzierte die Stützpfähle und der BUND das Material zum Schutz der Bäume. Mitglieder des BUND und des Verkehrsvereins leisteten gemeinsam den Arbeitseinsatz.

Es ist geplant, in diesem Jahr mit der Aktion fortzufahren und die Lücke bis zum Hotel Kallbach zu schließen.

Parallel zu den Obstpressaktionen gab es in  Kleinhau und Vossenack die Möglichkeit, über eine Sammelbestellung alte Obstbaumsorten zu bestellen. Es wurden insgesamt 33 Bäume bestellt und in der Region gepflanzt. Dies wird auch in diesem Jahr wieder möglich sein. Neben den ehrenamtlichen Helfern des BUND stehen bei den Obstpressaktionen auch die neu ausgebildeten Obstbaumwarte des Streuobstwiesennetzwerkes für Informationen zu Sortenfragen und Pflegemaßnahmen zur Verfügung.

Apfelsaftpressen in Vossenack am 30.10.2010 „Ein Super Start“

von Rainer Wiertz

 

Die neue Saftpresse, die der BUND gemeinsam mit der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung betreibt, war am Samstag, den 30.10. in der Grundschule Vossenack voll ausgelastet. Freundlicherweise hatte der Ortsvorsteher Herr Hallmanns sich dafür eingesetzt, dass die Pressaktion hier stattfinden konnte.Insgesamt kamen 25 Familien aus dem Dreieck  Düren, Dreiborn und  Rott .Die gesamte Menge an gepresstem Apfelsaft betrug  fast 2000 Liter. Das entspricht einer Obstmenge von etwa  3 Tonnen. Väter und Mütter aus Vossenack kamen, um ihren Kindern zu zeigen, wie aus frischen Äpfeln Apfelsaft entsteht. Allgemein wurde der Wunsch geäußert, diese Aktion im kommenden Jahr zu wiederholen.

Es zeigte sich, dass die Region einmal einen aktiven Streuobstanbau aufwies und viele ältere Besucher Erinnerungen an die intensive Nutzung dieser Bäume hatten. Mit dem sich wieder steigernden Bewusstsein für Qualitätsprodukte aus der Region in Verbindung mit aktivem Naturschutz lässt sich derzeit ein steigendes Interesse an der Pflege und auch an der Neueinrichtung von Streuobstwiesen erkennen. Auch die Tatsache, dass es nach langen Jahren wieder Obstbaumwarte in der Region gibt, ist ein Indiz für diese Tendenz.

Viele Apfellieferanten und interessierte Besucher ließen sich in eine Liste eintragen, um im kommenden Jahr persönlich per Email über die Termine der Obstpresse informiert zu werden. Viele Besucher bedankten sich ausdrücklich für die gelungene Aktion, denn „Saft aus eigenen Äpfeln schmeckt doch besser als gekaufter Saft, da weiß man, was man hat.“ Wer nicht da war und auch informiert werden möchte, kann sich unter der Mailadresse ztreiw@web.de anmelden.

Die Anlage sowie die Mitarbeiter und Helfer waren an diesem Tag bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet. „Mehr hätten nicht kommen dürfen“, sagten die erschöpften Aktivisten am Abend, nachdem der Schulhof wieder sauber und aufgeräumt war.

 

Dann ging es nach Hause und ein warmer Punsch aus frischem Apfelsaft mit Zimt, Muskat, Nelke, Anis, Koriander, Lindenblüten und einem Schuss Rum dienten als Vorbeugung gegen eine Erkältung.

 

Hier ein paar Bilder zum Vossenacker Presstermin am 30.Oktober 2010

©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff

Schaupressen mit dem Saft-Mobil der Biostation Aachener Land

Samstag 24.Oktober 2009 – 10:00-13:00 Uhr

in Langerwehe – Hauptstraße – Töpferbrunnen

 

Wir haben etwa 500 kg Äpfel von Obstwiesen der Region verarbeitet. Zuerst wurden die Äpfel gewaschen und Faulstellen abgeschnitten.Danach wurden sie im Schredder zerkleinert und in der Packpresse geschichtet. Der gepresste Saft wurde pasteurisiert und anschließend in 5-Liter-Kunststoff-Schläuche mit Zapfhahn heiß abgefüllt. Diese kamen in einen (wieder verwendbaren) Karton.

Dieser Saft ist etwas ganz Besonderes!

Er besteht zu 100 % aus dem Saft vollreifer, regionaler,ungespritzter Äpfel. Es handelt sich um naturtrüben Direktsaft, nicht um einen aus Konzentrat rückverdünnten Saft. Die Herstellung erfolgt ohne jegliche Zusätze, d.h. kein Zucker, kein Konservierungsmittel. Trotzdem ist der Saft im angebrochenen Karton ca. 3 Monate haltbar, verschlossen bis zu 2 Jahren.

Bilder vom Apfel-Schaupressen (Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken !)

Äpfel waschen..
..zerkleinern
..pressen
..erhitzen
..abfüllen
..verpacken!

SYMPOSIUM und die Arbeitskreise

Resolution 177kb

Massentierhaltung

Hier berichten wir über die verabschiedete Resolution und den daraus entstandenen Arbeitskreisen.

 

 

AKTUELLE INFORMATIONEN UND BILDER siehe

Kreisinitiative Symposium Düren 2009


Vortrag und Studie Zukunftsfähiges Deutschland

Studie

Donnerstag, 19.März 2009 – 19:30 Uhr

im Großen Saal der Evangelischen Gemeinde zu Düren

 

Referent Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, der die Themen Partizipation und Nachhaltigkeit, Institutioneller Wandel für eine Politik der Nachhaltigkeit, Nachhaltige Stadtentwicklung, Nachhaltige Wohlfahrt, Energieeffizienz in Armutshaushalten, Umwelt und Gesundheit besetzt, ist auf die Bedeutung der Regionen für eine nachhaltige Entwicklung eingegangen. Er hat Beispiele aufgezeigt die belegen, dass jede regional hergestellte KWh (Kilowattstunde) sowohl den Menschen in der jeweiligen Region dient als auch dem Klimaschutz.

Die anschließende Diskussion sollte unser Bemühen unterstützen möglichst viele kommunale Akteure für eine aktive regionale Energiepolitik zu „100% Erneuerbarer Energien“ zu gewinnen.

 

Der BUND Düren selbst bietet 2009 allein 15 Veranstaltungen zu Beispielen für eine regionale Energiewende. Von der Beratung zu Sonnenstromanlagen über Besichtigungen zu Wind-, Hackschnitzel- und Biogas-Anlagen über die Sanierung von Wohngebäuden bis hin zum Heizen mit Sonne und Holz wird fast das gesamte Spektrum der erneuerbaren Energien abgedeckt.

Zusätzlich zeigt der BUND Düren am Beispiel der Gemeinde Hürtgenwald, dass „100% Erneuerbare Energien“ machbar ist, wenn die Weichen richtig gestellt werden.




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