BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Hier finden Sie unsere Aktionsberichte

Apfelsaftpressen in Vossenack am 30.10.2010 „Ein Super Start“

von Rainer Wiertz

 

Die neue Saftpresse, die der BUND gemeinsam mit der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung betreibt, war am Samstag, den 30.10. in der Grundschule Vossenack voll ausgelastet. Freundlicherweise hatte der Ortsvorsteher Herr Hallmanns sich dafür eingesetzt, dass die Pressaktion hier stattfinden konnte.Insgesamt kamen 25 Familien aus dem Dreieck  Düren, Dreiborn und  Rott .Die gesamte Menge an gepresstem Apfelsaft betrug  fast 2000 Liter. Das entspricht einer Obstmenge von etwa  3 Tonnen. Väter und Mütter aus Vossenack kamen, um ihren Kindern zu zeigen, wie aus frischen Äpfeln Apfelsaft entsteht. Allgemein wurde der Wunsch geäußert, diese Aktion im kommenden Jahr zu wiederholen.

Es zeigte sich, dass die Region einmal einen aktiven Streuobstanbau aufwies und viele ältere Besucher Erinnerungen an die intensive Nutzung dieser Bäume hatten. Mit dem sich wieder steigernden Bewusstsein für Qualitätsprodukte aus der Region in Verbindung mit aktivem Naturschutz lässt sich derzeit ein steigendes Interesse an der Pflege und auch an der Neueinrichtung von Streuobstwiesen erkennen. Auch die Tatsache, dass es nach langen Jahren wieder Obstbaumwarte in der Region gibt, ist ein Indiz für diese Tendenz.

Viele Apfellieferanten und interessierte Besucher ließen sich in eine Liste eintragen, um im kommenden Jahr persönlich per Email über die Termine der Obstpresse informiert zu werden. Viele Besucher bedankten sich ausdrücklich für die gelungene Aktion, denn „Saft aus eigenen Äpfeln schmeckt doch besser als gekaufter Saft, da weiß man, was man hat.“ Wer nicht da war und auch informiert werden möchte, kann sich unter der Mailadresse ztreiw@web.de anmelden.

Die Anlage sowie die Mitarbeiter und Helfer waren an diesem Tag bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet. „Mehr hätten nicht kommen dürfen“, sagten die erschöpften Aktivisten am Abend, nachdem der Schulhof wieder sauber und aufgeräumt war.

 

Dann ging es nach Hause und ein warmer Punsch aus frischem Apfelsaft mit Zimt, Muskat, Nelke, Anis, Koriander, Lindenblüten und einem Schuss Rum dienten als Vorbeugung gegen eine Erkältung.

 

Hier ein paar Bilder zum Vossenacker Presstermin am 30.Oktober 2010

©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff

Schaupressen mit dem Saft-Mobil der Biostation Aachener Land

Samstag 24.Oktober 2009 – 10:00-13:00 Uhr

in Langerwehe – Hauptstraße – Töpferbrunnen

 

Wir haben etwa 500 kg Äpfel von Obstwiesen der Region verarbeitet. Zuerst wurden die Äpfel gewaschen und Faulstellen abgeschnitten.Danach wurden sie im Schredder zerkleinert und in der Packpresse geschichtet. Der gepresste Saft wurde pasteurisiert und anschließend in 5-Liter-Kunststoff-Schläuche mit Zapfhahn heiß abgefüllt. Diese kamen in einen (wieder verwendbaren) Karton.

Dieser Saft ist etwas ganz Besonderes!

Er besteht zu 100 % aus dem Saft vollreifer, regionaler,ungespritzter Äpfel. Es handelt sich um naturtrüben Direktsaft, nicht um einen aus Konzentrat rückverdünnten Saft. Die Herstellung erfolgt ohne jegliche Zusätze, d.h. kein Zucker, kein Konservierungsmittel. Trotzdem ist der Saft im angebrochenen Karton ca. 3 Monate haltbar, verschlossen bis zu 2 Jahren.

Bilder vom Apfel-Schaupressen (Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken !)

Äpfel waschen..
..zerkleinern
..pressen
..erhitzen
..abfüllen
..verpacken!

SYMPOSIUM und die Arbeitskreise

Resolution 177kb

Massentierhaltung

Hier berichten wir über die verabschiedete Resolution und den daraus entstandenen Arbeitskreisen.

 

 

AKTUELLE INFORMATIONEN UND BILDER siehe

Kreisinitiative Symposium Düren 2009


Vortrag und Studie Zukunftsfähiges Deutschland

Studie

Donnerstag, 19.März 2009 – 19:30 Uhr

im Großen Saal der Evangelischen Gemeinde zu Düren

 

Referent Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, der die Themen Partizipation und Nachhaltigkeit, Institutioneller Wandel für eine Politik der Nachhaltigkeit, Nachhaltige Stadtentwicklung, Nachhaltige Wohlfahrt, Energieeffizienz in Armutshaushalten, Umwelt und Gesundheit besetzt, ist auf die Bedeutung der Regionen für eine nachhaltige Entwicklung eingegangen. Er hat Beispiele aufgezeigt die belegen, dass jede regional hergestellte KWh (Kilowattstunde) sowohl den Menschen in der jeweiligen Region dient als auch dem Klimaschutz.

Die anschließende Diskussion sollte unser Bemühen unterstützen möglichst viele kommunale Akteure für eine aktive regionale Energiepolitik zu „100% Erneuerbarer Energien“ zu gewinnen.

 

Der BUND Düren selbst bietet 2009 allein 15 Veranstaltungen zu Beispielen für eine regionale Energiewende. Von der Beratung zu Sonnenstromanlagen über Besichtigungen zu Wind-, Hackschnitzel- und Biogas-Anlagen über die Sanierung von Wohngebäuden bis hin zum Heizen mit Sonne und Holz wird fast das gesamte Spektrum der erneuerbaren Energien abgedeckt.

Zusätzlich zeigt der BUND Düren am Beispiel der Gemeinde Hürtgenwald, dass „100% Erneuerbare Energien“ machbar ist, wenn die Weichen richtig gestellt werden.


Quelle: http://www.bund-dueren.de/aktuelles_termine/unsere_aktionsberichte/