Artenschutz ist Menschenschutz

„Erst sterben die Pflanzen, dann die Tiere und dann der Mensch!“  Franz Alt

Wir sehen mit großer Sorge, dass die FFH-Gebiete im Kreis Düren nicht den Schutz erfahren, der ihnen zusteht und der zur Erhaltung der Artenvielfalt unbedingt erforderlich ist.

In jüngster Zeit werden im Kreis Düren immer häufiger Anträge auf  Freizeitnutzung ohne Rücksicht auf gefährdete Arten zugelassen, wie z.B. in der Ruraue, in der Drover Heide, in den Buntsandsteinfelsen.

Wir bemühen uns nach Kräften dem entgegen zu wirken!

Helfen Sie, geben Sie Informationen an uns weiter!


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Artenschutz im Siedlungsbereich

Steinkautzröhre - mit Hilfe der Biologischen Station Düren errichtet ©Schulte

Wir bewahren Vielfalt

Allein in Deutschland gibt es etwa 70.000 verschiedene Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Diese biologische Vielfalt bildet die Grundlage allen Lebens – auch die unserer Existenz. Und sie ist gefährdet. Die „Roten Listen der bedrohten Arten“ sind zum Gradmesser des Verlustes geworden. Über 7.000 Tierarten gelten in Deutschland als gefährdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht.

Wildkatze, Grashüpfer, Biene, Eisvogel, Fotos: BUND, A. Thomet, A. Thomet, BUND

Der BUND setzt sich deshalb schon lange auf verschiedenen Ebenen für die Artenvielfalt ein: mit politischem Druck und rechtlichem Widerstand gegen jede Form der Naturzerstörung und mit dem praktischen Einsatz vieler Freiwilliger, die überall in Deutschland wertvolle Lebensräume erhalten und betreuen.

In den Ortsgruppen bauen wir Krötenzäune, organisieren Schmetterlingszählungen oder pflegen die lokale Obstwiesen. Vereint in Landesverbänden kämpfen sie für Schutz und Ausweitung wichtiger Rückzugsgebiete heimischer Tiere und Pflanzen. In bundesweiten Projekten schaffen sie zum Beispiel das „Rettungsnetz für die Wildkatze“ – eines der größten Artenschutzprojekte Europas.

Hier finden Sie Informationen, wie Sie selbst aktiv werden können – alleine zu Hause, im Garten oder in der nächsten Gruppe des BUND. Und wir weisen Sie auf die Möglichkeit hin, zu spenden. Denn Artenschutz braucht Geld. Und er ist es wert. Oder mögen Sie sich eine Welt ohne Schmetterlinge, Orchideen, Wildkatzen und Co. vorstellen?

Übrigens: Projekte, bei denen der Schutz von Flächen und Biotopen – wie Drover Heide oder Buntsandsteinfelsen – im Vordergrund stehen, finden Sie unter Naturschutz.



Ihre Spende hilft.

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