Ausblick: Es gibt viel zu tun
In Deutschland brüten etwa 8000 Steinkauzpaare, rund drei Viertel davon in Nordrhein-Westfalen, jedes zehnte Paar in der Kölner Bucht. 1994 lebten mehr als 200 Steinkauzpaare im Kreis Düren. Heute sind es erheblich weniger. Eine erneute flächendeckende Kartierung im gesamten Kreisgebiet ist erforderlich. Da der Bestand in den vergangenen Jahren fast überall in Deutschland dramatisch zurückgegangen ist, tragen Nordrhein-Westfalen und der Kreis Düren eine besondere Verantwortung für die Erhaltung dieser Art. Die Art schwindet vor allem durch die Inanspruchnahme ihres Lebensraumes. Der schneereiche Winter dieses Jahres und der Nahrungsmangel zur Brutzeit setzten den Käuzen hart zu. Deshalb müssen die Bemühungen zum Schutz des Steinkauzes fortgeführt oder sogar verstärkt werden, wenn diese liebenswerte Eule im Kreis Düren eine Zukunft haben soll. Das Steinkauzprojekt der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) im Kreis Düren betreuen Klaus Frankenberg, Achim Schumacher und Doris Siehoff. Mehr Informationen über den Steinkauz und andere Eulen gibt es unter www.egeeulen.de. Kontakt: Doris Siehoff, Grüner Weg 5b,52393 Hürtgenwald, Tel: 02429 – 1895
Literaturempfehlung:
Aebischer, Adrian (2008): Eulen und Käuze – Auf den Spuren der nächtlichen Jäger, Haupt Verlag
Mebs, Theodor (1987): Eulen und Käuze – Kosmos Verlag
Mebs, Theodor & Wolfgang Scherzinger (2008): Die Eulen Europas – Kosmos Verlag
Möller, Anne (2005): Familie Steinkauz – Atlantis Verlag (Kinderbuch)
Schönn, Siegfried, Wolfgang Scherzinger, Klaus-Michael Exo & Rottraud Ille (1991): Der Steinkauz. Neue Brehm-Bücherei