Sachstandsbericht über das NSG-Bergehalde Beythal im Jahre 2009

(von Hans-Josef Schneider / März 2010)

Seit dem letzten zugelassenen Hauptbetriebsplan, der offiziell am  30.06.2002  ausgelaufen ist, wurden trotz Rückfragen und Anfragen im Landschaftsbeirat und im Umwelt- und Landschaftspflegeausschuss des Kreistages Düren sowie Gesprächen mit allen beteiligten Behörden keine Aktivitäten vor Ort eingeleitet.

Einen Abschlussbetriebsplan, wie nach Bundesberggesetz § 53 gefordert, gibt es bis heute nicht. Sickerwasser, was mit Schwermetallen belastet ist, tritt seit Jahrzehnten aus und dieser Umstand ist zumindest öffentlich seit 1999 bekannt.

In der  14. Sitzung des Umwelt- und Landschaftspflegeausschusses am  24.01.2008  wurde in einer Power-Point-Präsentation auf die Problempunkte des NSG-Bergehalde Beythal in Anwesenheit von Vertretern des Bergamtes Düren und der Bezirksregierung Arnsberg aus naturschutzfachlichen Sicht hingewiesen. Außerdem wurde das vorgenannte Problem vom WDR, Lokalzeit Aachen am 10.04.2008 aufgegriffen und gesendet. Aufgrund der bisherigen Erfahrung mit dem aus unserer Sicht äußerst besorgniserregenden ökologischen Zustände in und im Umfeld der Bergehalde wurde am 15.06.2008  bei der Staatsanwaltschaft Aachen Anzeige gegen Unbekannt erstattet.  

Durch den massiven Druck durch die verschiedenen vorgenannten Maßnahmen wurden Probebohrungen in der Bergehalde beschlossen und im Dez. 2008 begonnen. Bevor die Staatsanwaltschaft weitere Schritte einleitet bzw. eine Stellungnahme abgibt, will sie das Gutachten von einem Ingenieurbüro aufgrund der Probebohrungen bzw. der Untersuchungen abwarten.  

 

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