Das bessere Müllkonzept

Hier setzen wir die Arbeit der vielen Bürgerinitiativen gegen die Müllverbrennungsanlagen um Weisweiler (Kreis- und Stadt Aachen) und Siersdorf (Kreis Düren) fort.

Wir verhinderten die MVA-Siersdorf, wir verhinderten damit noch größere MVA-Überkapazitäten in der Region und sorgten somit für noch erträgliche Müllgebühren der Haushalte.

Wir scheiterten mit unseren Alternativen eines "besseren Müllkonzeptes" das auf Ressourcenschonung und Recycling basierte.

Wir begleiten die regionale Abfallwirtschaft kritisch, erarbeiten Alternativen, geben Anregungen (z.B. Bürgeranregung zum Zweckverband), fordern klimaneutralere Behandlungsverfahren (z.B. Biogas aus Biomüll) und informieren über Störfälle (Quecksilberstörfall).

VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. gibt Tipps zur Abfallentsorgung

Schlankheitskur für die Restmülltonne

Berlin, 26. Februar 2013.

Wer seinen Müll richtig trennt, schont die Umwelt und spart bares Geld. Es lohnt sich, die teurere Restmülltonne auf schmale Kost zu setzen. Küchenabfälle, Verpackungen, Altglas und Papier sind besser und kostengünstiger in den passenden Tonnen aufgehoben. Informationen und Tipps zur Mülltrennung bietet die VERBRAUCHER INITIATIVE in ihrer neuen Broschüre „Abfall vermeiden und entsorgen“.

„Für die Restmülltonne bleibt nicht mehr allzuviel übrig, wenn der Abfall im Haushalt konsequent getrennt wird und ein großer Teil in die preisgünstigeren und kostenfreien Tonnen wandert“, sagt Alexandra Borchard-Becker, Fachreferentin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. So sind die Abholgebühren für die Bio-Tonne oft deutlich niedriger als für die Restmülltonne. Eigentümer und Mieter können Kosten sparen, wenn sie eine Bio-Tonne anschaffen und dafür die Restmülltonne verkleinern oder seltener leeren lassen. Bei ausreichend Platz kann auch ein Komposthaufen angelegt werden. „Je nach Region können bis zu 100 Euro und mehr im Jahr eingespart werden, wenn z. B. eine 120 Liter-Restmülltonne statt wöchentlich nur noch alle 14 Tage abgeholt wird. Informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Entsorgungsunternehmen über die Tarife und vergleichen Sie“, rät die Fachreferentin.

Für die Gelbe Tonne und, sofern vom örtlichen Entsorger angeboten, für die Altglastonne müssen keine zusätzlichen Gebühren entrichtet werden. Die Kosten für die Entsorgung der Kunststoff-, Metall-, Verbund- und Glasverpackungen bezahlen Verbraucher beim Kauf der Produkte mit, denn sie sind im Verkaufspreis enthalten. In Teilen gilt das auch für die Papiertonne, in die Verpackungen aus Papier und Pappe geworfen werden. Da hier aber noch andere Papierabfälle hineinkommen, erheben manche Entsorgungsbetriebe geringe Gebühren. „Für Verbraucher rechnet es sich gleich mehrfach, beim Wurf in die Tonne ein bisschen Mühe zu investieren. Denn wer nicht genau trennt und seine Restmülltonne überfüttert, zahlt doppelt: einmal wenn das Produkt gekauft wird und zum zweiten Mal durch die teurere Entsorgung“, so Borchard-Becker.

Welche Abfälle im Einzelnen in welche Tonne gehören und welche nicht, verrrät die Broschüre „Abfall vermeiden & entsorgen“ der VERBRAUCHER INITIATIVE. Mit den 40 praktischen Tipps zur Abfallvermeidung können die persönlichen Müllmengen spürbar verringert und die Mülltonnen zusätzlich entschlackt werden. Das 24-seitige Heft kann für 4,00 Euro unter www.verbraucher.com bestellt bzw. für 2,50 Euro heruntergeladen werden.



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