Aktuelle Termine des Dürener Saftmobil

Hier die nächsten Termine des Dürener Saftmobil:

 

Übersicht der geplanten Presstermine...


...und so geht`s...

Saftkarton

 

Zuerst werden Ihre Äpfel gewaschen und faule Früchte aussortiert. Danach im Schredder zerkleinert und in der Packpresse geschichtet. Der gepresste Saft wird in das Pasteurisiergerät gepumpt, schonend auf etwa 80° C erhitzt und anschließend in 5-Liter-Kunststoff-Schläuche mit Zapfhahn heiß abgefüllt. Diese kommen in einen Karton.

 

 

 

Vorteile:

- ohne Chemie wird der Saft für mindestens 1 Jahr haltbar gemacht.

- auch in angebrochenen Behältern ist der Saft 2 bis 3 Monate liegend haltbar.

- es entsteht kaum Abfall, da der Karton wieder verwendet werden kann.


Aktuelle Berichte zum DÜRENER SAFTMOBIL

Hier finden Sie aktuelle Berichte zu unserem Dürener Saftmobil...

Saftpresstermin Vettweiß Ginnick 07.November 2015

zum vergrößern bitte anklicken...

©Lövenich
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©Lövenich
©Lövenich
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©Lövenich
©Lövenich
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Zusammenarbeit der Vereine in Vossenack im Bereich Obstwiesen

©Wiertz
©Wiertz

Der Anfang zu einer Obstbaumallee in Simonskall ist gemacht.

von Rainer Wiertz 

Im Herbst 2012 kam die mobile Obstpresse (Saftmobil) des BUND zum dritten Mal in Vossenack zum Einsatz. Wieder war die Saftpresse einen Tag lang ausgelastet; es wurden 2500 Liter Saft aus etwa 4000 kg Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) gepresst.

Zum zweiten Mal haben die Vossenacker Landfrauen in der Aula der Grundschule gegen Spenden Kuchen und Kaffee angeboten, so dass es nicht nur eine Obstpressaktion gab, sondern auch eine Demonstration von kulinarischen Produkten aus heimischer Erzeugung. Bei Kaffee und Kuchen ließ sich dann auch gut diskutieren, welche Apfelsorten man hat, warum die Erträge dieses Jahr regional so unterschiedlich waren und natürlich auch andere Themen.

Im Vorfeld hatte der Verkehrsverein Vossenack Simonskall (VVS) die Möglichkeit erwägt, in Simonskall eine Obstallee entlang des Weges bis zum Waldrand Richtung Mestrenger Mühle anzulegen. Der BUND hat sich auf die Fahne geschrieben, die Erträge des Saftmobils für den Naturschutz und speziell für den Obstwiesenschutz einzusetzen. In Kombination mit den Spenden der Landfrauen passte dies gut zusammen und nach dem Motto, „es gibt nichts gutes außer man tut es“ wurde direkt Hand angelegt.

Von den Einnahmen (150,00 €) aus dem Kaffee- und Kuchenangebot der Landfrauen wurden 5 Hochstamm Apfelbäume erstanden (1 rote Sternrentte, 1 roter Boskop, 1 österr. Wegenerapfel, 1 rheinischer Winterrambur 1 roter Eiserapfel). Der Verkehrsverein finanzierte die Stützpfähle und der BUND das Material zum Schutz der Bäume. Mitglieder des BUND und des Verkehrsvereins leisteten gemeinsam den Arbeitseinsatz.

Es ist geplant, in diesm Jahr mit der Aktion fortzufahren und die Lücke bis zum Hotel Kallbach zu schließen.

Parallel zu den Obstpressaktionen gab es in  Kleinhau und Vossenack die Möglichkeit, über eine Sammelbestellung alte Obstbaumsorten zu bestellen. Es wurden insgesamt 33 Bäume bestellt und in der Region gepflanzt. Dies wird auch im nächsten Jahr wieder möglich sein. Neben den ehrenamtlichen Helfern des BUND stehen bei den Obstpressaktionen auch die neu ausgebildeten Obstbaumwarte des Streuobstwiesennetzwerkes für Informationen zu Sortenfragen und Pflegemaßnahmen zur Verfügung.

Bilder vom Saftpresstermin Langerwehe-Mettlermühle 2012 bei Moonen

Apfelallergie

Adamsapfel ©BUND Lemgo

 Bereits 20 Prozent der Allgemeinbevölkerung in westlichen Ländern leiden unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit - Tendenz steigend. Der Allergologe Professor Professor Dr. Karl-Christian Bergmann von der Berliner Charité schätzt den Anteil der betroffenen Apfelallergiker auf rund 4 Millionen Bundesbürger.

 Lebensmitteltechniker untersuchten gemeinsam mit Medi­zi­nern der Uni Hamburg alte und neu gezüchtete Apfelsorten und kamen zu einem interes­san­ten Ergebnis: Eine Schlüsselrolle spielen die so genannten Polyphenole, die in Pflan­zen beispielsweise als Farb- oder Geschmacksstoffe vorkommen. Sie sind vor allem in den alten Apfelsorten wie etwa Boskoop enthalten. Die neuen Apfelsorten weisen dagegen nur geringe Mengen von Polyphenolen auf - sie wurden wegen des säuerlichen Geschmacks weitestgehend herausgezüchtet. Welche alten Sorten verträglich sind oder nicht, wurde bisher kaum untersucht. Hilfe bietet ein Projekt des BUND Lemgo. Dort sammelt man die Erfahrungen, welche Allergiker selbst mit Apfelsorten gemacht haben.

mehr unter http://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html


Apfelsaftpressen in Vossenack am 30.10.2010 „Ein Super Start“

von Rainer Wiertz

 

Die neue Saftpresse, die der BUND gemeinsam mit der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung betreibt, war am Samstag, den 30.10. in der Grundschule Vossenack voll ausgelastet. Freundlicherweise hatte der Ortsvorsteher Herr Hallmanns sich dafür eingesetzt, dass die Pressaktion hier stattfinden konnte.Insgesamt kamen 25 Familien aus dem Dreieck  Düren, Dreiborn und  Rott .Die gesamte Menge an gepresstem Apfelsaft betrug  fast 2000 Liter. Das entspricht einer Obstmenge von etwa  3 Tonnen. Väter und Mütter aus Vossenack kamen, um ihren Kindern zu zeigen, wie aus frischen Äpfeln Apfelsaft entsteht. Allgemein wurde der Wunsch geäußert, diese Aktion im kommenden Jahr zu wiederholen.

Es zeigte sich, dass die Region einmal einen aktiven Streuobstanbau aufwies und viele ältere Besucher Erinnerungen an die intensive Nutzung dieser Bäume hatten. Mit dem sich wieder steigernden Bewusstsein für Qualitätsprodukte aus der Region in Verbindung mit aktivem Naturschutz lässt sich derzeit ein steigendes Interesse an der Pflege und auch an der Neueinrichtung von Streuobstwiesen erkennen. Auch die Tatsache, dass es nach langen Jahren wieder Obstbaumwarte in der Region gibt, ist ein Indiz für diese Tendenz.

Viele Apfellieferanten und interessierte Besucher ließen sich in eine Liste eintragen, um im kommenden Jahr persönlich per Email über die Termine der Obstpresse informiert zu werden. Viele Besucher bedankten sich ausdrücklich für die gelungene Aktion, denn „Saft aus eigenen Äpfeln schmeckt doch besser als gekaufter Saft, da weiß man, was man hat.“ Wer nicht da war und auch informiert werden möchte, kann sich unter der Mailadresse ztreiw@web.de anmelden.

Die Anlage sowie die Mitarbeiter und Helfer waren an diesem Tag bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet. „Mehr hätten nicht kommen dürfen“, sagten die erschöpften Aktivisten am Abend, nachdem der Schulhof wieder sauber und aufgeräumt war.

 

Dann ging es nach Hause und ein warmer Punsch aus frischem Apfelsaft mit Zimt, Muskat, Nelke, Anis, Koriander, Lindenblüten und einem Schuss Rum dienten als Vorbeugung gegen eine Erkältung.

 

 

Hier ein paar Bilder zum Vossenacker Presstermin am 30.Oktober 2010

©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff

Das „Dürener Saftmobil“ ist da ....

Streuobstwiesen sind ein prägendes Element unserer Kulturlandschaft. Für den Menschen haben blühende Obstwiesen und Bäume voller Früchte einen ganz besonderen Reiz und tragen zur Erholung bei. “Viele der Dürener BUNDgruppen stellten bei ihren Obstbaumschnittkursen und Saft-Press-Aktionen immer häufiger fest, dass die Menschen ihrem eigenem Obst im Garten wieder einen Wert beimessen. Es fehlte jedoch an den entsprechenden Gerätschaften und Möglichkeiten das eigene Obst zu Saft zu verarbeiten! Die angelieferten Obstmengen überstiegen auch zunehmend die Kapazität unserer Dürener BUND-Handpresse.

Daher setzte die BUND Kreisgruppe Düren jetzt mithilfe von zahlreichen Spenden die Anschaffung eines professionellen „Dürener-Saftmobils“ für den vorrangigen Einsatz im Kreis Düren um.

 

Am 11. September nun feierte das neue „Dürener Saftmobil“ seine Premiere zu seinem ersten Presstermin auf dem Hermannshof in Eschweiler über Feld, bei Nörvenich. Auf dem jährlich stattfindenden Hoffest des Hofladens der Familie Püllen hat die BUNDgruppe Vettweiß/Nörvenich vor Ort heimische Äpfel verpresst und allen Besucherinnen und Besuchern die Arbeitsweise ihrer Neuanschaffung demonstriert.

 

Es ist vorgesehen, das „Dürener-Saftmobil“ zukünftig allen interessierten Bürgerinnen und Bürger im Kreis Düren für das Saftpressen ihres Obstes zur Verfügung zu stellen. Der BUND hat sich hierzu in einer Kooperation mit der DGA, der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung,  zusammengeschlossen, mit der er die Auslastung des Saftmobil über die gesamte Saison sicherstellen möchte. Für weitere Fragen bezüglich der zukünftigen Presstermine, aber auch weiteren Anregungen, stehen wir Ihnen hier gerne zur Verfügung.

 

Hier ein paar Bilder zum ersten Presstermin am 11.September 2010

©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff
©D.Siehoff


Mitmachwettbewerb

In diesem Jahr findet der Naturtagebuch-Wettbewerb mit Manfred Mistkäfer endlich wieder auch mit einem Landeswettbewerb in NRW statt! Bei diesem Mitmachwettbewerb haben Kinder von 8-12 Jahren die Möglichkeit, sich ein Stück Natur "auszusuchen", dieses über einen Zeitraum intensiv zu beobachten um dann ihre Entdeckungen in einem eigenen Naturtagebuch festzuhalten. Hier sind der Kreativität der Kinder keine Grenzen gesetzt! Wer sein fertiges Naturtagebuch bis zum 31.10.2015 einsendet, hat die Chance auf tolle Preise und nimmt auch am Bundeswettbewerb teil. In Hagen und dem Rhein-Sieg-Kreis haben die Kinder außerdem die Möglichkeit, an einem Regionalwettbewerb teilzunehmen.

Manfred Mistkäfer gibt es natürlich auch im World Wide Web, zu finden auf www.naturtagebuch.de und auf der Homepage der BUNDjugend bundjugend.de/der-naturtagebuch-wettbewerb-2015-startet/.

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