Aktuelles .. Neuigkeiten .. Massentierhaltung ..

Wir unterstützen die örtlichen Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung im Kreis Düren und haben ein Aktionsbündnis aus Bürgerinitiativen, Tierschutzverbänden, Kirchen und Umweltverbänden organisiert, unterstützen die bundesweite Vernetzung und haben ein Symposium zur Massentierhaltung auf Kreisebene durchgesetzt.

Wir fordern die Kommunen zur Überplanung ihrer Flächen auf, um den drohenden Wildwuchs solcher Anlagen zu verhindern.

Wir werden Sie hier informieren!

Aktuelle Informationen zur Hähnchenmastanlage in Vettweiß-Müddersheim finden Sie unter Mastanlage Müddersheim oder auch unter www.bmuv.de

Regionalvermarktung als Ausweg

Man könnte sagen, dass die Keimzelle dieser Initiative zur Förderung in Müddersheim im Kreis Düren liegt. Dort sollte eine konventionelle Mastanlage für Masthähnchen mit 160.000 Plätzen entstehen. Der Widerstand in der Bevölkerung war groß, eine Bürgerinitiative wurde gegründet. Diese wurde unterstützt von einer Reihe anderer Organisationen, wie dem BUND, dem NABU und dem Tierschutzverein für den Kreis Düren. Am Ende stand nicht nur eine Hähnchenmastanlage sondern auch unter anderem die Erkenntnis, dass die Verbraucher der Region den Landwirten alternative Märkte auftun müssen. Wer Lebensmittel zu günstigsten Preise im Discounter und Supermarkt kauft, wer Fastfood isst und nicht fragt: „Wo kommt mein Essen eigentlich her und wie wird es produziert?“, fördert industrielle Tiermastanlagen. Das gegründete Symposium „Intensivtierhaltung im Kreis Düren, Ethik-Tierschutz-Wirtschaftlichkeit“ informierte sich über die Alternativen und welche davon im Kreis Düren umsetzbar sein könnte. Regionale Vermarktung – war die Antwort – ist am besten geeignet, den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen zu fördern. Dies sowohl bei Verbrauchern als auch bei Produzenten.

Besuchen Sie unsere Homepage unter www.eifel-dueren-zukunft.de

Nach über einem Jahr Suche nach möglichen finanziellen Förderern dieser Internetseite und der begleitenden Kampagne hat sich der Tierschutzverein für den Kreis an die Umsetzung gemacht. Die Initiative des Symposiums wurde getragen von der BMUV Vettweiß, dem BUND Kreis Düren, dem NABU Kreis Düren, der Landwirtschaftkammer Düren, der Victor Rolff Stiftung und dem Tierschutzverein für den Kreis Düren e.V.. Finanziert wird diese Kampagne von der Tierschutzstiftung und der Sparkasse Düren. Im Weiteren wird der Tierschutzverein zum Schutz der Tiere diese Kampagne weiter verfolgen und neben dem Einkaufsführer besonderen Wert darauf legen, dass die regionalen Fleischproduzenten nicht nur hier die Tiere mästen und schlachten sondern auch um deren Wohl bemüht sind.

Vettweiss soll doch nicht erweitert werden !

10. April 2013 (aus der BUND Kreigruppe)

Presseartikel Dürener Zeitung:

25.000 Menschen auf der Demonstration: Wir haben es satt!

Februar 2013 (aus der BUND Kreisgruppe, BUND LV und BUND e.V.)

Ein riesiger Erfolg für den BUND, dank der großartigen Mobilisierung vieler BUND-Gruppen!

25.000 Menschen kamen am 19. Januar zur Demonstration "Wir haben es satt!" nach Berlin. Allein 40 Bus- und Bahnanreisen nach Berlin aus über 75 Städten organisierten BUND-/BN-Gruppen. Das ist ein riesiger Erfolg für den BUND, der der wichtigste und größte Akteur im Demobündnis war.

Dieser Erfolge wäre nicht möglich gewesen ohne die vielen Aktiven der BUND- und BN-Gruppen. Die mit viel Einsatz und auch finanziellem Risiken Anreisemöglichkeiten organisiert, Mitfahrende gefunden und vor Ort für die Demonstration mobilisiert haben.

Unser herzlicher Dank geht deshalb an alle im Verband, die sich für die Demonstration engagiert haben und nach Berlin gekommen sind.

25.000 Menschen auf der Demonstration: Wir haben es satt!

©BUND
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© Deutsches Tierschutzbüro

Hähnchenmast V 2.0 in VETTWEISS !!

10.Januar 2013 (aus der BUND Kreigruppe)

Leider ist es wahr:

Die Hähnchenmastanlage in Müddersheim soll erweitert werden.

Bislang werden dort in vier Hallen jeweils 40.000 Tiere (also 160.000 Tiere) innerhalb von etwa einem Monat gemästet. Das sind fast 1,5 Millionen Tiere pro Jahr! Die vor Jahren geäußerten Bedenken in Bezug auf die Luftbelastung, die Ausbringung der Fäkalien und letztlich diese Art der Tierhaltung haben an Bedeutung nicht verloren. Die Haltung von so vielen Tieren auf engstem Raum ist ohne Antibiotikagaben kaum zu bewerkstelligen. Antibiotikareste und auch übrig gebliebene und veränderte Keime finden sich im Wasser, in der Luft und in den Fäkalien. Nach wie vor bestehen begründete Bedenken wegen der Verkeimung, die letztlich entweder direkt oder über die dort erzeugte Nahrung nicht nur die in der Umgebung lebenden Tiere sondern auch die Menschen bedroht.

Daher werden

Friedrich Ostendorff, MdB, Sprecher der Grünen Fraktion für Agrarpolitik, 

Oliver Krischer, MdB, Vorsitzender des Grünen Kreisverbands Düren Gudrun Zentis,

MdL, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag Düren

Astrid Hohn, Vorsitzende des Grünen Kreisverbands Düren,

in Vettweiß-Müddersheim eine Stellungnahme zur Massentierhaltung abgeben

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, am Pressegespräch teilzunehmen.

Termin ist der Freitag, 25.01.2013

ab 16 Uhr in Vettweiß - Müddersheim Amandusstraße 29

in der Gaststätte "Fantasy Garden"

"Schluss mit staatlicher Förderung der Massentierhaltung - Bauernhöfe statt Agrarfabriken!"

Bürgerinitiativen, Bauern, Umwelt- und Tierschützer demonstrieren bei Grüner Woche gegen industrielle Massentierhaltung

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(lifepr) Berlin, 14.01.2010 - Mitglieder von über 60 Bürgerinitiativen, von Bauern-, Tierschutz- und Umweltverbänden demonstrierten in Berlin anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche durch Agrarministerin Ilse Aigner gegen die industrielle Massentierhaltung. Die in dem Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" zusammengeschlossenen Aktivisten stiegen vor dem Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) aus einem Viehtransporter. Auf Bannern forderten sie von Agrarministerin Aigner ein Umsteuern in der Agrarpolitik zugunsten von Bauernhöfen statt von Agrarfabriken. Auf der Grünen Woche wolle die Agrarindustrie ein möglichst naturnahes und tierfreundliches Bild abgegeben. Fakt sei jedoch, dass der größte Teil aller Nutztiere ihr kurzes Leben in Massentierhaltungen unter tierquälerischen Bedingungen fristeten, so die Kritik des Netzwerkes.

Sievert Lorenzen, Vorsitzender von PROVIEH: "Eine überwältigende Mehrheit der Bürger erwartet, dass ihre Lebensmittel tier- und umweltgerecht erzeugt werden. Auch Agrarministerin Aigner hat kürzlich aus Klimaschutzgründen eine Halbierung des Fleischkonsums empfohlen. Mit ihrer Agrarpolitik fördert sie jedoch die fortschreitende Industrialisierung der Tierproduktion. Das geht zu Lasten der Umwelt, der Tiere und der Anwohner von Tierhaltungsanlagen. Gleichzeitig werden tausende bäuerliche Familien durch das Überschwemmen der Märkte mit Billigfleisch in den Ruin getrieben."

In Deutschland gebe es einen Trend zu immer größeren Ställen. Broilermastanlagen fassten bis zu 600 000 Tiere, Schweinemastanlagen bis zu 90 000 Tiere. Viele bäuerliche Betriebe seien der Billigkonkurrenz nicht gewachsen und müssten aufgeben. Unter der Ausweitung der Massentierhaltung und der damit einhergehenden Geruchsbelästigung durch Gülle und Tiertransporte litten auch Lebens- und Erholungsqualität in den Regionen. Andere Wirtschaftssektoren wie Tourismus und nachhaltige Tierhaltung würden dadurch extrem eingeschränkt.

Das Netzwerk forderte, künftig alle Agrarsubventionen strikt an Leistungen für den Tier- und Umweltschutz zu koppeln und die Tierschutzstandards anzuheben. Das Bündnis forderte zudem eine deutlich verbesserte Bürgerbeteiligung bei der Planung neuer Ställe, die Kennzeichnung der Tierhaltungsformen auf allen Lebensmitteln entsprechend dem Vorbild der Eierkennzeichnung sowie die Stärkung der regionalen Futtermittelerzeugung.

Das Forderungspapier vom Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" finden Sie im Internet unter Positionspapier
Das Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" ist ein Zusammenschluss von über 60 Bürgerinitiativen und wird koordiniert vom Deutschen Tierschutzbund, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), PROVIEH - VgtM (Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung) e.V., der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und den Bürgerinitiativen aus Haßleben und Billerbeck.

Koordinierungskreis / Ansprechpartner:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND Reinhild Benning, reinhild.benning@bund.net

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL Eckehard Niemann, eckehard.niemann@freenet.de

Bürgerinitiative Billerbeck, NRW, bi.billerbeck@googlemail.com

Bürgerinitiative Kontra Industrieschwein Haßleben, gert.mueller@berlin.de

Deutscher Tierschutzbund, Thomas Schröder, schroeder@tierschutzbund.de

PROVIEH – VgtM e.V., Stefan Johnigk, johnigk@provieh.deThomas  



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