Der Wildkatzenbotschafter in NRW

Im Rahmen des Projektes „Rettungsnetz Wildkatze“ wurden zur Unterstützung der Projektleitung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband NRW e.V. für den Bereich der Eifel 20 Wildkatzenbotschafter ausgebildet. Diese Wildkatzenbotschafter sollen in den Bereichen Aufklärung der Bevölkerung, Mitarbeit bei der Verbesserung der Habitate und Meldungen von Sichtung, Totfunden und eventueller Aufnahme von Findelkindern (Junge Wildkatzen) tätig werden.

Zur Entgegennahme solcher Meldungen durch den örtlichen Wildkatzenbotschafter Herrn Rolf Neumann wurde für den Bereich der BUND-Kreisgruppe Düren

die Rufnummer 02421-700369 freigeschaltet.

Zur Absetzung von Meldungen über Email benutzen Sie bitte die Email-Adresse der BUND-Kreisgruppe Düren europ.wildkatze@t-online.de.

Informationen zur Kontaktrufnummer

Es gibt ca. 3000-5000 europäische Wildkatzen in Deutschland, ca. 1000 in der Gesamt-Eifel und davon zwischen 200-250 Exemplare in der Nordeifel mit den unmittelbaren Randgebieten. Eine europäische Wildkatze kann pro Nacht eine Entfernung von 15 Kilometer zurücklegen. Das bedeutet, dass das Jagdgebiet nicht eingrenzbar und eine genaue Größe der Population nur schätzbar ist. Um hier mehr Kenntnis zu erreichen, sind wir auf Ihre Mithilfe als Naturfreund angewiesen.

Sollten Sie:

- eine europäische Wildkatze gesichtet haben,
- eine angefahrene, tote Wildkatze am Straßenrand entdecken, oder
- ein Wildkatzenjunges aus dem Wald mitgenommen haben,

rufen Sie bitte die Kontaktrufnummer 02421-700369 an.

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Ginsterblütenfest & Europäischer Tag der Parke 2017

Im Rahmen des Ginsterblütenfest & Europäischer Tag der Parke am 11.Juni 2017 auf der Festwiese in Schleiden-Dreiborn haben die drei Wildkatzenbotschafter des Fördervereins Nationalpark Eifel, der BUND-Kreisgruppe Aachen-Land und der BUND-Kreisgruppe Düren in einer gemeinsamen Aktion einen Informationsstand zur europäischen Wildkatze betrieben. Bei bestem Wetter und Sonnenschein war diese Veranstaltung sehr gut besucht.

Das Wildkatzenprojekt Rurtal-Gymnasium Düren

Quelle: http://www.rurtalgymnasium.de/2017/02/20/das-wildkatzenprojekt/ 

20. Februar 2017

Am Freitag, den 17.02. kam Herr Neumann vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND in unsere Schule. Die Klassen 5a und 5b erhielten die Urkunden für ihre Wildkatzenpatenschaft. Darüber hinaus konnte Herr Neumann jeder Schülerin und jedem Schüler ein Geschenk überreichen, das die Berliner Zentrale des BUND als Anerkennung für besonderes Engagement zur Verfügung stellte.

Das Wildkatzenprojekt des Rurtal-Gymnasiums Düren

Quelle: www.rurtalgymnasium.de/2017/02/03/das-wildkatzenprojekt-des-rurtal-gymnasiums-dueren/

 

3. Februar 2017

Vor drei Jahren begann das Wildkatzenprojekt des Rurtal-Gymnasiums. Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5 hatten im Unterricht den Wunsch, sich für die Wildkatzen der Eifel zu engagieren. Dafür eigneten sie sich, unterstützt durch ihre Lehrerinnen und den Wildkatzenbeauftragten des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND, Herrn Neumann, Wissen über die scheuen Waldbewohner an. Sie überzeugten damit als Experten Freunde, Verwandte und Nachbarn, eine Geldspende für den guten Zweck zu geben. Als Gegenleistung konnten die Spender Fragen zur Wildkatze stellen.

 

Erfreulicher Weise kam ein stattlicher Geldbetrag zusammen. Es reichte, um zwei Wildkatzenpatenschaften für ein Jahr zu finanzieren. Mit den Spendengeldern sorgt der BUND für die Aufzucht von mutterlosen Jungtieren sowie für die Schaffung sogenannter Wildkatzenkorridore. Dies sind mit Sträuchern und Bäumen bewachsene Verbindungstrassen, in deren Schutz die Wildkatzen zwischen verschiedenen Verbreitungsgebieten in Deutschland wandern können. Die Maßnahme dient dem Erhalt der genetischen Vielfalt und stärkt die vorhandenen Bestände.

Beeindruckt vom Engagement der Kinder ermöglichte es Herr Neumann 2015, eine Ausstellung zum Thema „Wildkatze“ ins Rurtal-Gymnasium zu holen.

Das Wildkatzenprojekt wurde im Jahr darauf von den neuen fünften Klassen durchgeführt und auch in diesem Jahr gibt es wieder zwei Patenschaften. Damit hat das Projekt nun schon Tradition.

Die Schüler und Schülerinnen freuen sich darüber, dass sie die Ausstellung in diesem Jahr mit Hilfe von Herrn Neumann erneut ins Haus holen können. Sie ist vom 30. Januar bis zum 28. Februar im Eingangsbereich des Gymnasiums zu sehen. Als besonderes Highlight ist diesmal eine ausgestopfte Wildkatze mit von der Partie, sodass die äußeren Merkmale dieser Tiere, die man in der Natur wegen ihrer scheuen Lebensweise praktisch nie zu Gesicht bekommt, besonders gut wahrgenommen werden können.

Vortrag "Ein Rettungsnetz für die Wildkatze" in Jülich 27.09.2016

"Ein Rettungsnetz für die Wildkatze" Ausstellung und Vortrag" Jülich 23. - 27.09.2016

Mittwoch, 5. Oktober 2016 

Jülicher Nachrichten / Lokales / Seite 16

„Ein Rettungsnetz für die Wildkatze“

Kreisgruppe Düren im BUND informiert über die Tiere und ihren Lebensraum . Große Population im Nationalpark Eifel.

Jülich. „Unser Ziel ist es, die Wildkatze in unserer Region bekannter zu machen“, sagte Walter Jordans, Vorsitzender der Kreisgruppe Düren im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), bei der Eröffnung der Ausstellung „Ein Rettungsnetz für die Wildkatze“, im Jufa Jülich. Dort können sich Interessierte über die Wildkatze informieren.

Abgeschlossen wird die Ausstellung mit einem Vortrag des Wildkatzenbotschafters des Bundes, Rolf Neumann. „Mit dieser Ausstellung und dem Vortrag wollen wir die Bürger über die Wildkatze informieren, ihnen zeigen, wie man eine Wildkatze erkennt, in welchen Verbreitungsgebieten sie lebt und wie wir es schaffen können, dass sich die Wildkatze auch weiter in unserer Region verbreiten kann“, sagte Neumann. Beim Vortrag wird zu Lehrzwecken auch ein Wildkatzenpräparat gezeigt.

Projekt „Wildkatzensprung“

Der BUND kümmert sich schon seit über zehn Jahren um die Wildkatzen in Deutschland. Dazu gehört das Projekt „Wildkatzensprung“, „mit dem der BUND versucht, die Verbreitung der Wildkatze zu ermöglichen“, sagte Neumann. „Bei diesem Projekt wollen wir Wanderkorridore schaffen, die die einzelnen Wälder miteinander verbinden, wodurch die Wildkatzen es einfacher hätten, sich zu verbreiten“, erklärte Neumann.

Dabei werden kleine Schneisen aus Bäumen und Büschen zwischen Feldern gepflanzt, um den Wildkatzen ein natürliches Terrain zu bieten, in dem sie wandern können, „denn Wildkatzen wandern nicht auf freien Feldern oder über Straßen, sondern nur in Waldgebieten“, sagte Neumann. Das Ziel ist es, einen Waldverbund von 20 000 Kilometern Länge zu erreichen.

Ein wichtiger Teil davon ist die Eifel. Diese beherbergt die wohl größte Wildkatzenpopulation in Deutschland, mit etwa 3000 Exemplaren. „Allein im Nationalpark Eifel leben 50 bis 60 europäische Wildkatzen. Mittlerweile haben sich die Wildkatzen bis an den Rand der Nordeifel ausgebreitet. Es gibt nachgewiesene Funde vor Düren und Aachen“, sagte Neumann. Im Jülicher Umfeld wird es sehr wahrscheinlich jedoch keine Wildkatzen geben, „denn hier gibt es zu wenig Wald und zu viele Felder“, sagte Jordans.

Neben der reinen Verbreitung der Wildkatze ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Projektes die Populationsvermischung. „Durch die Waldverbindungen könnten sich die einzelnen Wildkatzenpopulationen stärker zusammenführen. Somit würde man Inzucht vermeiden, der für die Katzen nicht gut ist“, sagte Neumann.

Hilfe ist gerne gesehen

Mittlerweile engagieren sich rund 1200 freiwillige Helfer und über 40 Wildkatzenbotschafter in ganz Deutschland für die Verbreitung der Wildkatze. Jedoch benötigt der BUND immer noch Spenden, um das Projekt weiter zu finanzieren, denn nicht nur die Schaffung der Wanderkorridore ist kostspielig, sondern auch die Genanalyse zur Identifizierung neuer Wildkatzen. „Bei jeder Überprüfung, ob es sich um eine gewöhnliche Hauskatze oder eine Wildkatze handelt, müssen wir eine Genanalyse machen, die jedes Mal 150 Euro kostet“, sagte Jordans. Daher würde sich der BUND über eine Spende oder eine Wildkatzenpatenschaft sehr freuen.

Lebensraum schützen

„Unser Hauptanliegen ist es aber, die Leute über die Wildkatze zu informieren, sie bekannter zu machen und zu verdeutlichen, dass man den Lebensraum der Wildkatze schützen muss“, sagte Neumann. „Wenn wir es schaffen, dass sich die Wildkatzen wohl fühlen, können wir erreichen, dass sie und andere gefährdete Tierarten sich in unserer Region wieder heimisch fühlen“, so Jordans. (sas)

Ehrung von Ehrenamtler 09.11.2015

Am 09.November 2015 wurden Wildkatzenbotschafter durch den BUND Bundesvorsitzenden Herrn Hubert Weiger geehrt. Unter den geehrten Botschaftern war auch der Wildkatzenbeauftragte der BUND-Kreisgruppe Düren Herr Rolf Neumann. 

Ehrung von Ehrenamtler durch den BUND-Vorsitzenden

Sommerfest der IO Pro Langerwehe am 05.07.2015

Am Sommerfest der IO Pro Langerwehe am 05.07.2015 hat sich auch die BUND-Kreisgruppe mit einem Wildkatzenstand und einer aufblasbaren Wildkatze beteiligt. Aufgrund der riesigen aufblasbaren Wildkatze war unser Stand, vor allen Dingen für die kleinsten Besucher des Festes, eins der Highlights des Festes.

Ausstellung im Gemeindeamt Hürtgenwald, 13.-24.4.15

Eröffnung im Gemeindeamt Hürtgenwald: v.l. Rolf Neumann BUND, Bürgermeister Axel Buch. Foto: Gemeinde Hürtgenwald

Im Zeitraum 13.04. - 24.04.2015 war die Wanderausstellung "Ein Rettungsnetz für die Wildkatze" im Foyer der Nationalpark-Gemeinde Hürtgenwald zu besichtigen. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung hat der Wildkatzenbotschafter in NRW und Wildkatzenbeauftragter der BUND-Kreisgruppe Düren Rolf Neumann den Lebensraum und die Lebensweise der europäischen Wildkatze erklärt und auf die Schutzbedürftigkeit der europäischen Wildkatze nach der FFH-Richtlinie und nach dem Naturschutzgesetz als besonders schützenwerte Tierart hingewiesen.

31.März 2015 (aus der BUND Kreisgruppe) Dürener Zeitung

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Ausstellung im Rurtal-Gymnasium Düren, 26.1.-19.2.15

Teilnehmer der Klasse 5a mit Rolf Neumann, BUND. Foto: Rolf Neumann

Im Rahmen des Lehrplanthemas "Pflanzen und Tiere in verschiedenen Lebensräumen" im Biologieunterricht der Klassen 5 a und b des Rurtal-Gymnasium wurde die BUND-Kreisgruppe Düren durch die Schüler gebeten, die Wanderausstellung "Ein Rettungsnetz für die Wildkatze" im Foyer des Rurtal-Gymnasiums aufzustellen. Diesem Wunsch ist die Kreisgruppe mit dem Wildkatzenbotschafter und Wildkatzenbeauftragten der Kreisgruppe gerne nachgekommen. Im Rahmen des Biologie-Unterrichtes stand Rolf Neumann den Schülern zur Beantwortung von Fragen zur europäischen Wildkatze Rede und Antwort.

Wildkatzenausstellung im Dürener Bürgerbüro am 06.01.2015

6. Januar 2015 (aus der BUND Kreisgruppe) Dürener Zeitung

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